Eritrea

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Eritrea ([ʔeʁiˈtʁeːa]; Tigrinya: ኀርቔራ Ertra, arabischÂ â€Ű„Ű±ŰȘŰ±ÙŠŰ§â€ŽÂ Iritriyyā) ist ein Staat im nordöstlichen Afrika. Er grenzt im Nordwesten an Sudan, im SĂŒden an Äthiopien, im SĂŒdosten an Dschibuti und im Nordosten an das Rote Meer. Der Landesname leitet sich vom altgriechischen áŒ˜ÏÏ…ÎžÏÎ±ÎŻÎ± Erythraia ab, das auf die Bezeichnung ጐρυΞρᜰ [ÎžÎŹÎ»Î±ÏƒÏƒÎ±] erythrĂ  [thĂĄlassa], ‚rotes [Meer]‘, zurĂŒckgeht. Die Eigenbezeichnung Ertra aus AltĂ€thiopisch bahĂŻrĂ€ ertra, ‚Rotes Meer‘, bezieht sich ebenfalls auf diese alte griechische Bezeichnung des Roten Meeres.

Probleme: Die Regierung in Eritrea wird von vielen Beobachtern als MilitĂ€rdiktatur bezeichnet. Schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen, wie willkĂŒrliche Tötungen und Verhaftungen, erzwungenes „Verschwindenlassen“, Folter sowie fehlende Meinungs-, Religions- und Versammlungsfreiheit, konnten in Eritrea fest gestellt werden. Auch die zeitlich unbestimmte Wehrpflicht zwingt die Menschen dort zur Flucht. DarĂŒber hinaus ist das Land sehr arm.

Fakten

LĂ€ndername: Eritrea

Klima: 4 Klimazonen: Zentrales Hochland: 2.000-2.500 Meter ĂŒber Normalnull, gemĂ€ĂŸigtes, mildes Klima, eine kurze (FrĂŒhjahr), eine lĂ€ngere Regenzeit (Sommer); KĂŒstenebene am Roten Meer einschließlich Danakil-WĂŒste und Danakil-Senke: heiß, wenig NiederschlĂ€ge; Nördliches Hochland: 1.000-1.500 Meter ĂŒber Normalnull, SteinwĂŒste; Westliches Tiefland: Norden wenig fruchtbar, SĂŒden fruchtbare Wald- und Graslandschaft

Lage: Nördlich des Horns von Afrika: NachbarlĂ€nder: im Norden und Westen: Sudan, im SĂŒden: Äthiopien, im SĂŒdosten: Djibuti, im Osten: Rotes Meer

GrĂ¶ĂŸe: 124.000 Quadratkilometer einschließlich der Dahlak-Inseln

Hauptstadt: Asmara, circa 500.000 Einwohner (geschÀtzt)

Bevölkerung: ca. 5 Millionen, zusĂ€tzlich mehr als 800.000 außerhalb Eritreas (Europa, USA, Sudan, Saudi-Arabien)
9 Ethnien: Tigrinya (circa 50 Prozent), Tigré (circa 30 Prozent), Saho (circa 5 Prozent), Afar (circa 5 Prozent), Hedareb (circa 2,5 Prozent), Bilen (circa 2 Prozent), Kunama (circa 2 Prozent), Nara (circa 1,5 Prozent), Rashaida (circa 0,5 Prozent)

Bevölkerungswachstum: 2,9 Prozent pro Jahr

Landessprache: Amts- und Verkehrssprachen: Tigrinya, Arabisch und Englisch. Die Sprachen der 9 Ethnien (semitische, hamitische und nilotische Sprachen) sind gleichberechtigt, aber nicht schriftlich fixiert

Religionen/Kirchen: nach Angaben der eritreischen Regierung ca. 50 Prozent Christen (ĂŒberwiegend orthodox, auch römisch-katholisch und protestantisch) sowie 50 Prozent sunnitische Muslime

Nationaltag: 24. Mai (UnabhÀngigkeit 1993)

Regierungsform: Republik; prĂ€sidiale Regierungsform mit Übergangsparlament (de facto inaktiv)

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