Fl√ľchtlingspolitik zu Wahlkampfzwecken

F√ľr die CSU gibt es vor dem Wahlkampf kein wichtigeres Thema als Fl√ľchtlingspolitik.¬† Dabei schrecken die Politiker nicht vor rechter Rhetorik¬†zur√ľck. Sie bem√ľhen sich um W√§hler, die das Grundgesetz und die BRD verachten, um der AfD das Wasser abzugraben.

Obwohl die Zahlen deutlich zur√ľck gehen (2015: ca. 890.000; 2017: ca. 186.000), ist st√§ndig von Grenzschlie√üung die Rede. Die Errungenschaften der europ√§ischen Union werden regionalen Interessen untergeordnet. Das Wort „Asyltourismus“ (Markus S√∂der) d√ľrfte f√ľr Kriegsfl√ľchtlinge, die neben ihrer Heimat auch¬†ihre Familie verloren haben, ein verbaler Schlag in das Gesicht sein.

Bevor die CSU von Integration spricht, ist als Erstes von Abschiebung die Rede, das ist weder christlich noch deutsch. Die Bayern geh√∂ren √ľberwiegend zum Christentum, nicht umgekehrt und¬†Kruzifixe in Beh√∂rden √§ndern nichts an der Tatsache, dass auch viele muslimische Fl√ľchtlinge nun zu Bayern geh√∂ren.

Warum k√ľmmert sich die CSU nicht um Mietpreisbremsen, Pflegenotstand, Steuerschlupfl√∂cher, Lohngerechtigkeit und Umweltschutz bzw. E-Mobilit√§t? Weil man mit Populismus und Hetze keine Probleme l√∂st!

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